On-Premise-Infrastruktur vs. Microsoft Azure: Warum sich Cloud Computing rechnet

14.09.2020 | Microsoft

On-Premise vs. Azure

Cloud-Computing statt eigener IT-Infrastruktur: Wir erklären, mit welchen Kostenvorteilen Ihr Unternehmen beim Umstieg von On-Premise-Systemen auf Microsoft Azure rechnen kann.

Viele Unternehmen setzen nach wie vor auf On-Premise-IT: Die gesamte Infrastruktur mit Hardware und Software wird angekauft und selbst verwaltet. Mit Cloud-Computing-Diensten wie Microsoft Azure hat sich aber in den letzten Jahren ein echtes Konkurrenzmodell entwickelt, mit dem sich bereits viele Unternehmen spürbare Kostenvorteile gegenüber On-Premise-Lösungen sichern.

Was kann Microsoft Azure für Ihr Unternehmen leisten?

Microsoft Azure ist eine Cloud-Computing-Plattform, die über 100 Services für Unternehmen zur Verfügung stellt: vom Ausführen von Anwendungen über eine Virtual Machine bis hin zum Einsatz innovativer Tools wie Bots oder Mixed Reality. Die wichtigsten Services lassen sich wie folgt einteilen:

  • Rechenleistung
  • Datenbanken
  • Identity- und Userverwaltung
  • Netzwerk
  • Speicherplatz
  • Künstliche Intelligenz und Machine Learning

Mit Microsoft Azure müssen Sie also keine eigene Hardware und Infrastruktur anschaffen und managen, sondern können für Ihre gewünschten Services auf die Ressourcen der Cloud-Plattform zugreifen.

Warum bringt Microsoft Azure Kostenvorteile gegenüber einer eigenen IT-Infrastruktur mit sich?

Economies of Scale

Ein Cloud-Computing-Provider wie Microsoft betreibt Datencenter in riesigen Dimensionen. Dadurch kann Hardware und Infrastruktur günstig eingekauft werden – diese Preisvorteile kann Microsoft mit Azure wiederum an seine Kunden weitergeben. Wenn Sie als Unternehmen selbst die Infrastruktur besorgen müssen, können Sie mit diesen Kosten nicht konkurrieren.

Pay what you use

Microsoft Azure basiert auf einem Pay-what-you-use-Modell, d.h. Unternehmen zahlen tatsächlich nur für die Ressourcen, z.B. Speicherplatz oder Rechenleistung, die sie auch wirklich benötigen.

OpEx statt CapEx

Mit der Nutzung von Cloud-Computing-Services wie Azure vermeiden Sie hohe Investitionskosten (Capital Expenditure) für Hardware und Infrastruktur. Stattdessen werden Ihre Ausgaben für IT als Betriebskosten (Operational Expenditure) verbucht. Neben möglichen steuerlichen Vorteilen bedeutet das natürlich auch, dass z.B. junge Unternehmen und Startups, viel weniger Investitions-Belastungen in der Aufbau- und Wachstumsphase des Unternehmens haben.

Skalierbarkeit & Flexibilität

Apropos Wachstum und Unternehmen im Wandel: Ein Kostenvorteil von Microsoft Azure Services ist auch, dass weitere benötigte Ressourcen einfach und relativ kurzfristig dazugebucht werden können. Werden weniger Ressourcen benötigt, kann ebenso wieder reduziert werden. Die Kosten passen sich also den Bedürfnissen Ihres Unternehmens an.

Wegfallende Reservekapazitäten

Wenn Unternehmen in eigene IT-Infrastruktur investieren, werden die Dimensionen immer so gestaltet sein, dass auch bei voller Auslastung immer Reservekapazität vorhanden ist. Die Folge: Zu Zeiten, in denen eine eher geringere Auslastung vorherrscht, zahlt man für Kapazitäten, die man nicht benötigt. Mit Microsoft Azure dagegen können Sie Peaks in der Auslastung flexibler und kurzfristiger managen und entsprechende Ressourcen dazubuchen bzw. reduzieren. Denken Sie beispielsweise an den Peak eines Online-Shops während Black Friday.

Cloud Computing ist die Zukunft: Steigen Sie schon jetzt um!

Kosteneinsparungen, weniger Aufwand, immer am technologischen Puls: Die Gründe für den Wechsel von einem On-Premise-System zu Microsoft Azure sind vielfältig. Gerne berät Sie unser Experte Oliver Dolinac, was ein Wechsel für Ihr Unternehmen bringen kann und wie Sie ihn am besten durchführen.

Oliver DolinacOliver Dolinac
oliver.dolinac@seidl-software.com
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