Schritt 1: Verschaffen Sie sich eine vollständige Vertragsbasis. Sammeln Sie alle aktiven Lizenzverträge, Amendments, und Abonnements an einem zentralen Ort. Nicht verstreut in E-Mails, Einkauf und Finance. Es ist ein Repository, auf das im Audit-Fall sofort zugegriffen werden kann.
Schritt 2: Dokumentieren Sie Ihre Infrastruktur: Virtualisierung, Cloud-Konfigurationen, Citrix-Umgebungen, Remote Access. Auditoren berechnen den Lizenzbedarf auf Basis der Architektur, nicht nur der Installation.
Schritt 3: Führen Sie regelmäßige interne Audits durch. Gleichen Sie mindestens zweimal pro Jahr den eigenen Lizenzbestand gegen die tatsächliche Nutzung ab. Besonders nach Wachstumsereignissen wie Übernahmen, neuen Standorten oder Cloud-Migrationen. Diese Anlässe eignen sich besonders gut, um einer Unterlizenzierung präventiv entgegenzuwirken.
Schritt 4: Holen Sie sich Expertise ins Haus oder von außen. Ob interner SAM-Spezialist oder externer Berater: Lizenzmanagement braucht jemanden, der die aktuellen Lizenzregeln kennt, Ihre Verträge versteht und im Audit-Fall die Positionen gegenüber dem Hersteller vertreten kann. Studien zeigen, dass Unternehmen mit professionellem Lizenzmanagement ihre jährlichen Softwareausgaben um bis zu 30 Prozent senken können.