Seit mehreren Jahren sehen wir im gesamten DACH-Raum einen deutlichen Trend in Richtung Cloud- oder Hybrid-Lösungen. Durch weltweit verteilte Rechenzentren und integrierte Sicherheitsmechanismen bietet die Cloud in unsicheren Zeiten geringeres Risiko. Im Gegensatz zu On-Premises-Systemen, die finanziell und technologisch an Grenzen stoßen, schafft sie nahezu unbegrenztes Innovationspotenzial – einen entscheidenden Erfolgsfaktor in einem dynamischen Marktumfeld.
Ein Beispiel dafür ist Microsoft Azure, eine umfassende Cloud-Plattform mit einem breiten Spektrum an Diensten. Mit Azure Arc können Unternehmen etwa Server, virtuelle Maschinen und Datenbanken zentral verwalten – unabhängig davon, ob diese lokal, in Azure oder in anderen Clouds betrieben werden.
Im Unternehmensalltag sehen wir daher oft Migrationen in die Cloud, die ohne ausreichende Kostenkalkulation durchgeführt werden. Das führt nicht selten zu explodierenden Cloud-Kosten und fehlender Kostentransparenz. Zwar bringen die ständigen Neuerungen in der Cloud eine hohe Skalierbarkeit und Weiterentwicklung mit sich, doch machen sie die Kostenstruktur gleichzeitig schwer überschaubar. Deshalb wird es für Unternehmen immer wichtiger, ihre Kostenausgaben aktiv zu steuern und im Blick zu behalten.
Laut A1 Cloud Studie im Jahr 2024 setzen bereits vier von fünf österreichischen Unternehmen auf Cloud-Lösungen. Es ist ein Trend, der sich in den kommenden Jahren weiter verstärken wird. Daher ist es wichtiger denn je, sich intensiv mit dem Cloud-Kostenmanagement zu befassen.